Nobelpreiswürdiges aus dem literarischen Schatzkästlein der Herta Müller: „Der kleine knochige war der Chef“ – Auf der Suche nach dem verlorenen Subjekt. Zur neuen Avantgarde der Destruktion und der Negativität, Aus: Carl Gibson, Vom Logos zum Mythos!? Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik, 2015, Online-Publikation, 2

Kunst, Literatur und Sprache

Forcierte „Kunst“- Schriftstellerisches Unvermögen, ästhetisches Versagen und moralisch fragwürdige Mittel der Durchsetzung materieller Interessen

2. Nobelpreiswürdiges aus dem literarischen Schatzkästlein der Herta Müller: „Der kleine knochige war der Chef“ – Auf der Suche nach dem verlorenen Subjekt. Carl Gibson Vom Logos zum Mythos!? Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik, 2015, Online-Publikation, 3.

Wo findet man einen vollständigen Aussagesatz ohne Subjekt? Das gibt es wirklich: In der deutschen Gegenwartsliteratur, bei Herta Müller! Carl Gibson Vom Logos zum Mythos!? Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik, 2015, Online-Publikation,3

Herta Müller, die vom eigenen Werbe-Apparat als „Gegen-Grass“ apostrophierte und inszenierte Außer-Literarische, kann eben Sachen, die andere Schriftsteller-Kollegen nicht können: Sie kann nicht nur lügen, wenn sie den Mund aufmacht und so lange, bis sich die Balken biegen, sie kann nicht nur klauen wie eine Elster und fremde Stimmen nachmachen, imitieren wie eine Amsel – sie kann nicht nur die Aktiv- mit der Passiv-Form verwechseln; nein, diese Autorin der Sonderklasse beherrscht auch noch ganz andere Fertigkeiten: Herta Müller kann auch – wie in ihrer Securitate-Münchhausiade aus dem ZEIT-Magazin, man lese und staune, einen vollständigen Aussagesatz ohne Subjekt bilden, wenn sie in der Beschreibung jenes Securitate-Verhörs, in welchem sie angeblich acht hartgekochte Eier mit grünen Zwiebeln und grobem Salz gegen ihren Willen verspeist – oder wie bei Carl Gibson abgekupfert – in sich hinein gewürgt haben will – schwarz auf weißem Hintergrund zu Papier bringt: „Der kleine knochige war der Chef“.

Was sagt man dazu? Worin besteht der tiefere Grund dieser neuen Orthographie – mit oder ohne Lektor-Plazet? Es kann natürlich auch sein, dass diese „Gegen-Grass“, eine Schreibende, die von Anfang an Probleme mit der Grammatik und Syntax hatte, auch die neueste, gerade reformierte „deutsche Rechtschreibung“ um eine weitere Stufe reformieren will … hin zur endgültigen Kleinschreibung– und Substantive als Subjekte künftig erahnt oder erraten werden müssen … Große deutsche Literatur kommt dann ganz klein daher … und jeder Leser kann sich einen eigenen Reim daraus machen, wer was ist!

Futuristische Sprachentwürfe dieser Art liest man neuestens in den Kolumnen der ZEIT aus Hamburg, die den Müll der Müllerin aus Nitzkydorf unkritisch – und wohl auch unüberprüft – abdruckt, man höre und staune, sogar als authentischen Lebensbericht!

Das ZEIT-Magazin: Neuerdings ein Exerzierplatz des Willens zur Macht in der Publizistik und unsauberen Journalistik? Ein Experimentierfeld für Lügen am laufenden Band aus der Feder von Herta Müller und ihrer ZEIT-Ko-Autoren – ebenso wie für Paradigmen eines futuristischen Deutsch auf dadaistischer Grundlage?

Diese einzigartige „Nobelpreisträgerin für Literatur“, ahistorisch ausgerichtet und trotzdem als „eine Chronistin der europäischen Geschichte“, vermarktet, diese „Unbeugsame“, die so lange in Rumänien verweilte, bis Ceausescu „gestürzt ist“ (wohl auf dem Weg ins Klo?) – diese gelobte Sprachmagierin Herta Müller, die auch heute noch große Mühe hat, einige vollständige Sätze in korrektem Deutsch live in die Kamera zu sprechen, braucht natürlich keine fesselnden Konventionen.

Als „großes Individuum“, das ohne Kultur, Bildung, Wissen und Sprach-Konventionen auskommt, erschafft Herta Müller ihrem scharfen Denken angepasst –sich ihre eigene Sprach-Welt, „frei“ wie ihre Plagiate und Collagen, so wie es ihr beliebt.

Michael Krüger, Michael Naumann, der eine oder andere Deutsche Professor und ein paar abgebrühte Machiavellisten aus der deutschen Politik als willkommene Marionetten werden das irrationale Chaos einer Pseudo-Literatin in träger Zeit gut finden … und der – nach Joachim Gaucks KAS-Lobhudelei „Vielgeehrten“ – Lügnerin hin, Lügnerin her, sicher einen weiteren Orden anheften, den die Heroine aus dem Banat– auf ihre Art – vielleicht auch noch erfinden wird.

Verrückt, verrückter am verrücktesten? Und erhält, wie ich früher schon fragte, das Verrückteste kraft Macht und Einfluss auch noch den Nobelpreis …für Literatur? Das Zauberwort „Kunst“ rechtfertigt wohl alles? Im Land des Deutschen Michel ist vieles möglich, trotz Kant und Goethe, Heine und Nietzsche! Hundert Jahre nach der Insurrektion Dada steht der Rationalismus auf dem Kopf und irrationale Mystizismen feiern Triumphe. Die Restauration des deutschen Geistes ist voll im Gange – vom Logos, zurück zum Ursprung, zum Mythos!?

Titel Vom Logos zum Mytho DSC04169 (1)

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