Die Wurzel aller Übel der Herta Müller-Maskerade ist die „Forschung“ – Nachdenklich-inspirierendes Grußwort des ausgeladenen Carl Gibson an die Teilnehmer der Herta Müller-Tagung im Kloster Bronnbach an der Tauber vom 11 – 13 Februar.

Die Wurzel aller Übel der Herta Müller-Maskerade ist die „Forschung“(1) –
Nachdenklich-inspirierendes Grußwort des ausgeladenen Carl Gibson an die Teilnehmer der Herta Müller-Tagung im Kloster Bronnbach an der Tauber vom 11 – 13 Februar.

http://www.swp.de/bad_mergentheim/lokales/bad_mergentheim/Ex-Regimegegner-kaempft-weiter;art5642,3063327

http://www.ndl1.germanistik.uni-wuerzburg.de/mitarbeiter/wernli/herta_mueller_tagung/

Die „Wissenschaft“ hat in diesem Fall eindeutig versagt – und zwar von Anfang an. Als ihre Autorität gefragt war, als es darauf ankam, die Eintagsfliegen der Presse und die PR-Gags der Marketing-Einrichtungen frivoler Geschäftemacher aus der Publizistik- und Verlagsbranche kritisch zu überprüfen und zu objektivieren, versagte die „Wissenschaft“ kläglich. Sie war einfach nicht da!

In den Debüt-Jahren 1982 bis 1984, als über F. C. Delius Pro-domo-SPIEGEL-Rezension zu „Niederungen“ und den obskur eingefädelten „aspekte“-Literaturpreis des ZDF die rumänische Staatsbürgerin antideutscher Gesinnung in Deutschland bekannt gemacht wurde gab es schlicht noch keine Herta Müller-Forschung. Jahre danach auch noch nicht. Selbst zehn Jahre nach dem Debüt der öffentlich immer schon höchst kontrovers diskutierten Autorin aus dem Banat, konnte von einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit deren Werk immer noch nicht die Rede sein. Was von einigen Kreisen verkrampft als „Forschung“ ausgegeben wurde, bestand aus wenigen Studien einzelner Personen mit Migrationshintergrund, Dissertationen mit zum Teil an den Haaren herbei gezogenen Themen und Argumentationen und Kleinst-Beiträgen williger Helfer aus dem früheren kommunistischen Umfeld der Autorin in Rand-Zeitschriften mit geringem Wirkungsradius.

Während kritische Stimmen zu Herta Müllers Schreiben und öffentlichem Agieren unterschlagen und verdrängt wurden, nutzte man die Mini-Abhandlungen, um eine „Sekundär-Literatur-Liste“ zu erstellen und diese synthetisch aufzublähen – auch als Mittel, um künftige Preise und Ehrungen zu begründen oder zu rechtfertigen.
Eine weitestgehend von der oberflächlichen Presse und von außermoralisch agierenden Marketing-Apparaten der Wirtschaft inszenierten „Herta Müller-Maskerade“, die von einer aufrichtigen, echten Forschung a priori hätte verhindert werden müssen, wurde so gebilligt und kritiklos mitgetragen – bis zum heutigen Tag.

Gesellschaftlich verheerend aber ist die Tatsache, dass – zum großen Leid der vielen Betroffenen – die deutsche Politik diese Fährte aufnahm und gestützt auf die desolaten Forschungsergebnisse (2) der deutschen und ausländischen Herta-Müller-Forschung, die Autorin für ihre Zwecke instrumentalisierte, sie – vollkommen an der Realität vorbei – zur Galionsfigur erhob, zur Repräsentantin von Widerstand, Aufrechtem Gang und konservativen Werten.
Die als „moralisch integer“ Inszenierte ist genau das Gegenteil davon. Auf den „Hass“ als Motor literarischen Schaffens gestützt, trennt und spaltet Herta Müller bis zum heutigen Tag. Darüber hinaus lügt sie am laufenden Band, sie täuscht und plagiiert rücksichtslos und ohne Unterlass.

Das, was sich „Forschung“ nennt, schaut dabei zu, kritiklos, unbeteiligt – immer auf der Suche nach einem unverfänglichen Thema. Wie der Vogel Strauß, der seinen Kopf in den Sand steckt, wenn er die Wirklichkeit seines Umfelds nicht wahrhaben will, so verhalten sich die – mehr oder weniger durch Buch-Publikationen ausgewiesenen – „Herta Müller-Forscher“:

Sie ignorieren den desolaten Ist-Zustand der Materie und entschweben – an ihrem Idol ausgerichtet – in die idealisierenden Sphären der Wolkenkuckucksheime, über die sie genauso kompetent reden wie das Sujet ihrer Studien in sonderbarer Belletristik schwafelt, nämlich wie die Blinden von der Sonne.
Den meisten Fabrikaten von Sekundär-Literatur entzieht sich das zu behandelnde Subjekt schon deshalb, weil sie die Verhältnisse in Rumänien während der kommunistischen Diktatur nicht kennen und weil kaum einer die „Forscher“ in der Lage ist, die Quellen in rumänischer Sprache auszuwerten.

Also werden unkritisch und nicht verifiziert Einschätzungen übernommen, die aus dem Dunstkreis der Herta Müller-Helfer und Helfershelfer herstammen, von diesen an große deutsche Medien (FAZ )(3) übergeben und über diese in alle Welt gestreut wurden.

Auf diese Weise wurden, speziell in der Sache Securitate „Akte Cristina“ bloße Behauptungen als Fakten ausgegeben, ohne dass dieses Unding der „Forschung“ aufgefallen wäre.
Statt sich auf die Substanz zu konzentrieren, widmet sich die so genannte Forschung akzidentellen, unverfänglichen Themen – ganz im Sinne professioneller Deviation.

So wurden Herta Müllers Lügen möglich.

So wurde die – von beiden großen Volksparteien SPD und CDU mitgetragene – Herta Müller-Maskerade, die schließlich zu einem forcierten, in keiner Weise gerechtfertigten Nobelpreis für Literatur führte, möglich!

Anm. 1) Dazu veröffentlichte ich mehrere kritische Beiträge im Internet.

Ein Autor, der vier direkte Herta Müller-Kritiken in Buchform veröffentlicht hat sowie zwei weiter Bücher mit substanzieller Kritik zur Thematik, soll auf dieser (Geheim?-)Konferenz nicht zu Wort kommen. Verdrängung der Fakten ist wohl auch eine Form der „Wissenschaft“? Da echte Forschung an sich a priori kritisch, verkommt der unkritische Wissenschaftler, der sich nicht den Notwendigkeiten der Forschung stellt, diese ignoriert in meinen Augen zum Ja-und-Amen-Sager, zum akklamierenden Handlager und Claqueur.

In einem Telefonat mit dem Sekretariat des Philologischen Instituts der Universität Würzburg (Lehrstuhl Prof. Dr. Roland Bogards) habe ich heute, 9. Februar2015, erfahren, dass an der Universität zu Würzburg „Plakate“ aushängen und demnach „Zuschauer“ willkommen sind! Zuschauer mit Redeverbot? Frau Dr. Martina Wernli hat mich immer noch nicht informiert, ob ich meine vier aktuellen Herta Müller-Kritiken im Rahmen der Tagung vorstellen kann oder ob etwas gegen das frei Wort von Carl Gibson spricht.

Anm. 2)

Als ich in meiner Auseinandersetzung mit der Konrad Adenauer-Stiftung (KAS) den synthetisch konstruierten, mythisierten, von Prof. Günter Rüther zu verantwortenden „Lebenslauf“ der angeblichen Oppositionellen Herta Müller anzufechten wagte, hielt man mir die Forschungsergebnisse einzelner Institutionen – auch aus den USA (Dickinson College) – vor, um falsche Tatsachenbehauptungen, Lügen und Legenden als gesicherte Wahrheit auszugeben.
An dieser Vorgehensweise hat sich nichts geändert. Bestimmte Kreise, die Herta Müller instrumentalisieren und vermarkten, tun so „als ob“ und setzen ihre Business-Strategien machiavellistisch um. Deutsche Akademiker, die oft loyale Staatsdiener sind und dabei die Freiheit von Forschung und Lehre ganz hinten ansetzen, aber das untertänige Kuschen und Ducken praktizieren wie in vorrevolutionärer Zeit, haben natürlich dagegen nichts einzuwenden.

Anm.3)
Auch dagegen protestierte ich öffentlich in einem „Offenen Brief“ an die Herausgeber der FAZ unter dem Titel „Vom Logos zum Mythos“, abgedruckt in: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons“, 2014. An gleicher Stelle findet man die Dokumentation zur KAS, Briefwechsel und Kommentare.

Bücher und Herta Müller-Kritiken von Carl Gibson

Bücher und Herta Müller-Kritiken von Carl Gibson

Carl Gibson,
Bücher, books, livres:

Deutsche Nationalbibliothek (DNB):

https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=111591457

Internationaler Katalog: Worldcat Identities:

http://www.worldcat.org/identities/lccn-nr90-12249/

Zur Vita und Auswahl-Bibliographie:

http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gibson_(Autor)

Copyright: Carl Gibson 2015

About carlgibsongermany

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