Vom Ende meiner “akademischen Freiheit” in Würzburg

carlgibsongermany

Alles schien schon einmal da gewesen zu sein: der Kampf für eine Idee, der Sonnenaufgang, der Weg zum Zenit, das Bröckeln des Ideals.

Und jetzt kam alles wieder als unselige Wiederkunft des Gleichen; auch die erneute Konfrontation mit der Inquisition und mit den perfiden Mitteln der Inquisition, nur subtiler auf einem höheren Niveau – und damit perfider, viel perfider.

Als die Institutsquerelen um meine Person immer weitere Kreise zogen und die Rivalen meines Lehrer nunmehr auch noch nach formalen Gesichtspunkten suchten, um mich von künftigen Lehrbetrieb fern zu halten oder um mir die Lust an einem Wirken zu nehmen, fühlte ich mich zunehmend an jenen Skandal erinnert, der dem Würzburger Universitätsbetrieb bereits bundesweite Schlagzeilen eingebracht hatte – an den Fall Bossle, bei dem Promotionskandidaten von irgendwo, die nie einen Fuß in die Hallen der alten Universität gesetzt hatten, sozusagen en passant – quasi auf der Durchreise, promovierten.

Das Hamburger Magazin

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Writer, author, philosopher, historian, critic, blogger, Zeitkritiker, Publizist, Natur- und Lebensphilosoph, freier Schriftsteller, Blogger.
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