„Vereinsamt“ in freiwilliger Verbannung – von Cambridge nach „Beachy Head“

carlgibsongermany

 

Im traurigen Monat November war’ s, die Tage wurden trüber, als mich Freunde an einem nasskalten Nachmittag zum Bahnhof Würzburg brachten. Klaus war mitgekommen und Andrea, seine Ehefrau. Den langjährigen Freund, einen Menschenrechtsbegeisterten und vielseitig Interessierten, hatte ich gleich nach meiner Einreise im Remstal kennen gelernt. Und seit seiner Rückkehr aus dem fünfjährigen Exil in Südfrankreich war er stets an meiner Seite. In unzähligen konzeptionellen Gesprächen hatte er die Genese meines Lenau begleitet. Er war mit im „Dionysiker- Kreis“ um Theo Meyer, er kannte mein ganzes Privatleben im Detail, bis hin zu dem Schlamassel auf dem Galgenberg, ein Desaster, dass über die Verhinderung meiner Dozentur zum Ende meiner akademischen Laufbahn geführt hatte und die daraus erwachsenen existenziellen Rückschläge. Etwas wehmütig – wie einst in Rottweil, als Klaus nach Lyon abreiste, um dann ganze fünf Jahre fern zu bleiben, verabschiedeten wir uns, ohne zu wissen, wie lange meine Reise andauern…

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Writer, author, philosopher, historian, critic, blogger, Zeitkritiker, Publizist, Natur- und Lebensphilosoph, freier Schriftsteller, Blogger.
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