In Acht und Bann – oder: Von der Narrenfreiheit des Professors, Lehre zu verhindern

carlgibsongermany

Über der Stadt Würzburg thront die "Marienburg"

 (Foto: Privatarchiv Carl Gibson)

Um mein in den Fachgremien bereits offiziell beschlossenes Seminar über den jungen Goethe zu stoppen, wurde mein kaum erst ediertes Buch, mein Erstling

Lenau”

, ins Visier genommen – und in einem klassischen Verriss einer außenstehenden Rezensentin arg gebeutelt, so etwa nach dem Motto: 321 Seiten Nonsens, Thema verfehlt, ein neues Buch muss her – für mich ein Schock!.

Mein Lehrer konfrontierte mich freundschaftlich, doch hochgradig irritiert mit einer Rezension aus der Feder von Beatrix Müller-Kampel vom Institut für Germanistik der Universität Graz, in welcher meine Lenau-Monographie als nationales Unglück betrachtet wurde.

Ein Verriss? Dazu noch ein ausführlicher Verriss? War das eigentlich kein gutes Zeichen! Ein Hinweis darauf, dass mein Lenau wirkte? Oder war es eine inszenierte Buchbesprechung, der offensichtliche Versuch einer Demontage, der, von wem auch immer, betrieben wurde? War nun auch ich – als weiterer Dissident – paranoid und verrückt geworden? Weit…

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Writer, author, philosopher, historian, critic, blogger, Zeitkritiker, Publizist, Natur- und Lebensphilosoph, freier Schriftsteller, Blogger.
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