Noch mehr Pilze – Safranschirmling, Judasohr, Zunderschwamm, Hallimasch

Dem ungewöhnlich warmen Novemberanfang 2011 sei es gedankt:

Es gibt immer noch zahlreiche Pilze in deutschen Wäldern.

Arten, die bisher ausgeblieben waren, tauchen jetzt plötzlich auf, in voller Pracht,

etwa der Safranschirmling,

den ich früher in der Regel im Laubwald antraf.

Safranschirmling

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Safranschirmling

Er kann vom Hochsitz aus abgeschossen werden,

wenn das Zielwasser stimmt.

Diesmal fotografierten wir sie auf der Wiese, einzeln und in kleinen Kolonien.

Gallert-Pilz am Stamm – das so genannte  “Judasohr”

http://de.wikipedia.org/wiki/Judasohr

der Pilz ist Bestandteil der chinesischen Küche.

Reich gesegnet – Zunderschwämme am Baumstumpf.

Hier fühlen sie sich wohl und gedeihen prächtig.

Schopftintling vor dem Zerfall – in diesem Stadium ist derPilz giftig.

Gut verborgen im Laub: ein Steinpilz.

der “Sommerpilz” kommt auch im Spätherbst vor wenn die Wärme da ist.

Das ist die gut getarnte Delikatesse aus dem Blätterwald –

die Maden waren schon vor uns da.

Trotzdem blieb noch etwas übrig.

Wir genossen ihn garniert von Röhrlingen, jungen Schopftintlingen und einigen  Hallimaschen.

Das Mahl mundete vorzüglich –

nur der “rote Tropfen” dazu in Kombination mit Schopftintling und Hallimasch versursachte einen

unangenehmen Nachgeschmack.

Hallimasch-Kolonie

Schwefelkopfpilze

Kremplinge in luftiger Höhe.

Zunderschwamm

 Hallimasche – unter den Blättern verstecken sich zwei weitere Kolonien.

Gallert-Pilze an verrottendem Baumstamm

Gallert-Pilze an verrottendem Baumstamm

 

 

 

Schwer sofort zu bestimmen: Was aussieht wie ein Wiesenchampignon,

könnte auch ein giftiger Knollenblätterpilz sein.

Oben fehlen die roten Lamellen.

Vorsicht: Verwechslungsgefahr!

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesen-Champignon

 

 

 

 

Schopftintlinge im November

 

 

 

Hallimasche – Würzvorrat für den halben Winter.

Wer den intensiven Geschmack mag,

kann die Hüte trocknen.

Die Stängel sind zäh und rauh.

 

 

 

Safranschirmlinge –

zum Panieren geeignet, zum Trocknen weniger, da kaum würzig.

 

 

Fotos: Carl Gibson

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