Bert Brecht und Paul Celan – oder: vom Realismus zum Surrealismus und zur Hermetik

Von Sinn und Form und Unsinn

 

Wir lebten nach dem Realismus, nach dem schon experimentierfreudigen Naturalismus und auch nach der expressionistischen Vielfalt bis in die Welt des Dadaismus und Surrealismus, wo alles durchexerziert worden war, was in der Dichtung denkbar und undenkbar war. Jeder Mensch ist sein eigener Fußball – so hatte Tristan Tzara gedichtet, doch vor Jahrzehnten. Und solche Poesie fabrizierten  die Gauner in Bastei im Vorbeigehen – einfach so, aus Freude an der absurden Aussage. Doch war das schon Dichtung?

Die Welt der Kunst hatte bereits die Grenzen der Ästhetik ausgelotet bis hin zur Ästhetik des Schrecklichen. Alles war legitim, alles war künstlerisch erlaubt! Doch wonach verlangte die Jetztzeit?

Worin bestand die Aufgabe eines Dichters, eines Schriftstellers in einem totalitären System?

Bestimmt nicht in der Lobpreisung der sozialistischen Gesellschaft nach proletkultistischer Machart!

Auch nicht in Brecht-Exegese. Bert Brecht in Ehren – er hatte zwar ein umfassendes Werk geschaffen und war aus dem 20. Jahrhundert nicht mehr weg zu denken, doch er war nicht das Alpha und Omega der Literatur, wie man es an der Temeschburger Universität annahm.

Brechts Werk lehnte ich damals aus ideologischen Gründen ab – noch bevor ich es ausreichend studiert hatte. Und dies, obwohl mir Brechts Ideale nicht fremd waren, ganz nach dem Muster, wie andere Literaten Nietzsche ablehnten, a priori und aus einem Vorurteil heraus. Seine Lyrik überzeugte mich deutlich weniger als seine Dramen: zwar wirkte er witzig, doch nicht immer originell; und er reimte wie ein spät geborener Epigone, der sich dazu berufen glaubt, biedere Wahrheiten in Verform verkünden zu müssen. Schon in der Schulbank, wo wir mit sozialistischen Weisheiten traktiert wurden, setzte sich dieser Eindruck fest und blieb konstant, trotz Mackie Messer, Galilei und Shen Te!

Menschen schützt der Wissenschaft Licht, nutzt es und missbraucht es nicht, dass nicht ein Feuerstrahl, einst vernichte uns all – das klang bereits in meinen Kinderohren wie das Eiapopeia vom Himmel, über das bereits Heine spottete.

Doch an der jungen Temeschburger Universität, die mit ihren drei Germanistik-Dozenten nicht allzu viel zu melden hatte, war Brecht Baal, der Abgott und das Absolute, weil es wohl keine rechte Alternativen zu seinem Werk gab oder geben durfte?

Bourgeoise Literatur war nach wie vor verpönt und als dekadent verschrien. Um alles Bürgerliche machten sie einen großen Bogen, um Thomas Mann, um Robert Musil, um Döblin, selbst Kafka war kein Thema…Wer sprach von Rilke, von Georg Trakl oder Gottfried Benn? Niemand!

Und worin bestand das Rezept, selbst Kunst zu fabrizieren? Im schnellen lyrischen Erguss? In einigen subjektiven Assoziationen, die man in Sekunden aufs Papier brachte, die Tiefsinnigkeit suggerierten, obwohl sie nur unnachvollziehbar verworren waren, enigmatisch hermetisch, in Berufung auf das ewig eine Vorbild!

Celan, der andere Name neben Brecht, auf den sich alle beriefen, die dichteten, so als ob sie einen paradigmatischen Schlüssel gefunden hätten. Paul Celan, der die Poesie vom Gehalt lösen wollte, sollte und musste für alles herhalten. Celan, der Dichter aus Tschernowitz, war nach seinem tragischen Ende in der Seine bereits zum Mythos geworden und zur modischen Erscheinung.

Nur war Celan kaum nachzuahmen, und nur schlecht zu kopieren, weil er sehr individuell war im Empfinden wie im lyrischen Ausdruck. Trotzdem wollten sich viele seine, ihm eigene Hermetik, die einer Hermeneutik bedarf, zu eigen zu machen nach dem Ansatz, nichts sei einfacher, als hermetische Aussagen zu konstruieren. Doch wozu?

Wozu dem dreifachen Hermes bewusst huldigen, wenn das Ganze doch nicht hermeneutisch zu vermitteln war? Wozu ein Paradoxon forcieren, wenn es sich selbst aufhebt?

Wozu Holzwege?

Sackgassen ohne Kehre?

Denkblockaden? Celan hatte mit Caraion kommuniziert und mit Heidegger, der von der japanischen Hermetik ausgeht?

Weshalb knüpfte man nur an einem an? Und weshalb nicht in der Offenheit der Lichtung, sondern gerade dort wo es am dunkelsten war.

Kein Ding sei wo das wort gebricht,

besagt ein Trakl-Vers. Heidegger hat ihn kommentiert.

Doch was machten die Verwalter der Sprache daraus, die Dichter? Sie verbauten das Licht im Paradoxon und beraubten sich damit einer möglichen Rezeption. Mit mir standen auch andere Leser vor einem Rätsel in einer Welt, die nach Antworten Ausschau hielt – oder zumindest nach einem Fingerzeig, nach einer Richtung. Wozu erneut Absurdität erzeugen nach Camus, nach Beckett und Ionesco?

Also suchte ich nach anderen Wegen, und zwar jenseits der Hermetik; ich suchte nach der

littérature engagée,

nach dem Werk einer totalen Freiheit, die sich an vollkommene Freiheiten wendet und so auf ihre Weise, als freies Produkt einer schöpferischen Aktivität, die Totalität der menschlichen Situation manifestiert – so schön und vollständig hatte es Sartre vorformuliert!

Ein Francois Villon unserer Tage wäre mir lieber gewesen als ein spätexpressionistischer Melancholiker, der in endogener Depression zerfließt. Doch ich hörte nur – in alberner Nachäffung bundesrepublikanischer Stimmungen – Ho-Ho-Ho-Chi-Minh – Lyrik.

Jene Gruppe, die ihre Einflusswelt verändern wollte, die sich gar – von außen dazu apostrophiert – Aktionsgruppe nannte, brachte zwar etwas ungewohnte und gewöhnungsbedürftige Lyrik hervor, doch dafür kaum etwas, was als gezielte politisch-gesellschaftliche Aktion zu werten gewesen wäre.

Wo blieb der Klartext, den sie bei Biermann bewunderte und den man so gerne reden wollte?

Nur William Totok muckte auf – mit einigen Gedichten, die politische Botschaften enthielten, und wurde dafür in den Kerker geworfen. Neben ihm vielleicht noch Anton Sterbling, der mehr Realitätsbezug forderte, und – fern von der Gruppe Rolf Bossert und Werner Söllner, deren Lyrik zwar poetologisch fundiert, aber schwer entschlüsselbar war.

Die anderen Dichter beschränkten sich auf Ambiguitäten und Metaphern, die nicht zum Verhängnis werden konnten.

Host Samson spricht in diesem Zusammenhang vom Schwert der Selbstzensur in den Köpfen. Der vorauseilende Gehorsam über die Selbstzensur war das beste Mittel, sich dem Zugriff der Securitate zu entziehen.

Selbstzensur bedeute Selbstschutz. Überleben. Doch was wurde dabei aus der Kunst?

Die gerade Linie in der Dichtung implizierte Dissidenz. Nur einige der Dichter wollten keine Dissidenten sein  – Richard Wagner etwa und wohl auch Herta Müller?

Die Zeit des anbrechenden Sozialismus mit den vielen Mängeln in allen Bereichen der Gesellschaft auf dem Weg zur Schaffung des neuen Menschen aber verlangte nach einem Zola, nach einem, der bereit war, das J’ accuse in die Welt zu schreien, nach einem poetischen Ankläger, der Missstände anprangerte, der selbst das politische System angriff und aufstand, um dem Anstand zum Durchbruch zu verhelfen und dem Gewissen! Waren paar freie Rhythmen der angemessene Weg dazu?

Das bezweifelte ich und entschied mich für andere Ausdrucksformen, für den Aphorismus und die prägnante Idee als Sentenz und Maxime, für die differenzierte Erörterung im literarischen und wissenschaftlichen Essay, und die Humoreske und Satire in Fabel und Parabel – und somit für das Amüsement und das heitere Auflachen gemäß dem alten Diktum fabula docet et delectat; und schließlich wählte ich den historischen, existentiell definierten Zeitroman als Sammelstelle für Ideen aller Art und als formales und poetologisches Experimentierfeld.

Mir lag der Aphorismus sehr, weil er an Menschen appelliert, die das Denken bereits beherrschen; die mit den Erkenntnissen jener dreitausend Jahre, von denen Goethe spricht, vertraut sind, weil sie die Basiswerke der Philosophie und Geistesgeschichte nicht nur gelesen, sondern verinnerlicht haben.

Seinerzeit entstanden mehrere Sammlungen von Aphorismen, Maximen und Sentenzen, die ich zum Teil in Fabeln einbaute und in mein Romanfragment, freilich nicht ohne zu merken, dass das Neue rar ist und die notwendige Reife der Bewusstwerdung erst mit dem Leben kommt.

Die Zeit und die spezifischen Umstände ließen es nicht zu, etwas davon veröffentlichen – eben weil mich die Dissidenz, die andere aus unterschiedlichen Gründen vermieden, ganz einnahm. Andere pflegten weiter den subjektiven Erguss, der vom Ich ausging und im Ich endete. Der Mitmensch, der anders fühlte, hatte nicht viel davon.

Doch die so genannten freien Formen der Lyrik waren dabei noch das Mindeste, was mir als Leser, weniger als Kritiker, gegen den Strich ging. Noch widerborstiger wirkten die zahlreichen, fast unzugänglichen Formen von Kurzprosa, mit denen ich in allen literarischen Ecken konfrontiert wurde.

In den Niederungen von Herta Müller findet man den makabren Stil wieder. Die Auflösung herkömmlicher Sprach- und Erzählstrukturen kannte ich aus dem Werk von Joyce und aus dem modernen Roman, dessen Form auch in meinem Umfeld praktiziert wurde. Doch in den Kurzgeschichten der angehenden Schriftsteller und Germanisten stieß ich auf die Auflösung jedes Systems und jeder Struktur bis zum Wegfall der Logik.

Kein Wunder, dass bei soviel Verzicht mit der vornehmen Sprache auch die Moral unter den Tisch fiel. Oft vermisste ich die nachvollziehbare Aussage. Ob luzid; ob verschlüsselt: Der klare Aussagesatz stand neben der logisch unsinnigen und irrealen. Welche galt nun? Welcher hatte Priorität?

Neben dem nicht vorgefundenen Gehalt machten mir Fragen des Stils, der Form und der Sprachverhunzung zu schaffen, die bei Hugo von Hofmannsthal Albträume ausgelöst hätten, die ich in den wenigen neuen Kreationen, die mit offiziellem Plazet überhaupt ediert wurden, vorfand. Oft war es weder ein erkennbarer Stil, noch eine strenge Form, noch eine genuine Sprache, sondern ein wirres Konglomerat aus zufälligen Elementen, die niemand auseinander halten konnte; ein Experiment, das die Literaturgeschichte verhöhnte, das sich selbst überlassen blieb und an der Rezeption vorbei in die Welt gesetzt worden war – vielleicht mit der sadistischen Absicht, den Leser zu quälen.

Was erwartete ich seinerzeit von der Literatur? Und was jetzt, 25 Jahre danach? Eine ganze Menge!

Geistige Potenz! Substanz!

Wie ich sie seit der Vorsokratik über die antiken Dichter bis hin zu Gottfried Benn kannte. Konstruktive Auseinandersetzung mit dem Geist der Zeiten und mit der Realität der Zeit. Natürlich keine Reportage über die wertvollen Anleitungen des Conducătors bei der Aufzucht von Ferkeln, auch keinen Bericht über den Arbeitsbesuch des Führers in einem der zahlreichen Industrieunternehmen des Landes und seinen wertvollen Ausführungen über den Ausbau der multilateral entwickelten Gesellschaft.

Darüber schrieben Berwanger und sein Team. Im Gegensatz dazu erwartete ich realitätsbezogene Literatur, die sich der Gegenwart und der Geschichte kritisch stellt. Nur wer der Realität nicht standhält, flieht sie – flieht in die Romantik, flieht in die Fiktion – doch nicht endgültig in die Arme von Hermes.

Literatur muss nachvollziehbar bleiben. Sie ist keine Gaukelei, kein Zeitvertreib für gelangweilte Menschen im Sozialismus oder anderswo. Sie hat eine eindeutige Funktion, gerade in einer Zeit, wo die Geistlosigkeit offizielles Programm ist; wo der Schwachsinn regiert, gepaart mit der Niedertracht und der Verwerflichkeit. Selbst gute Fiktion hätte ich akzeptiert. Doch ich fand nur subjektive Verschleierungen, deren Symbolik intransparent blieb und deren Metaphern sich im Kreise drehten.

Große Literatur ist einfach Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist,

schreibt Ezra Pound in How to Read.

Aus seiner Sicht existierte die Literatur nicht im luftleeren Raum. Dem Schriftsteller kommt ein soziale Funktion zu und die Aufgabe, die Sprache eines Volkes so zu fördern, dass sie vor der Verkümmerung bewahrt wird. Gerade bei der Verschleierung der Gedanken mittels Sprache verfällt auch diese. Was sollte ich dazu noch hinzufügen. Ich, ein nicht nur weltanschaulich, sondern auch literarisch Konservativer, mit festen ästhetischen Kriterien und literaturhistorisch verifizierbaren Ansätzen, suchte immer noch nach Ideen, nach Werten, nach Greifbarem? Selbst der vor oft zu Unrecht gemiedene Brecht hatte die Klarheit nicht aufgegeben! Er hatte ihr sogar das Poetische untergeordnet, wenn es darum ging, klar engagierte Botschaften zu vermitteln.

Wie rückständig und antiquiert! Damals suchte ich nicht nach dem Weg des geringsten Widerstands, der schnell produzierten Literatur ohne Anfang und ohne Ende, ohne Sinn und Substanz, sondern nach literarischer Arbeit, nach neuen Erkenntnissen in der Auseinandersetzung mit Wissen; also suchte ich nach philosophischen Substanz, nach Ideen, die originell waren, die in produktiver Auseinandersetzung entstanden waren, kurz nach neuem geistigen Gehalt, der Lösungsansätze für die Zeit, in der wir lebten, erkennen ließ.

Ferner suchte nach einem genialen Aphorismus, der das Denken in Essenzen erfasst, nach dem gebildeten Essay – wie ihn im Deutschen nach Schopenhauer und Nietzsche Thomas Mann, Hugo von Hofmannsthal und unzählige andere Literaten pflegten; und ich suchte nach dem großen Gedicht, aus dem sich eine Welt erschließt; nach dem tiefen Roman, in welchem Philosophie, Geschichte und gesellschaftliche Phänomene der Jetztzeit zusammenfließen und ein künstlerisches Ganzes ergeben, das für jedermann nachvollziehbar ist.

Tiefer gehend suchte ich nach reflektierter Musik und musikalischer Reflexion? Und was fand ich vor?

Ganze Berge konventioneller Literatur, die so sehr der offiziellen Linie entsprach, dass sich die Lektüre schon nicht mehr lohnte, dass einem das Lesen verödet wurde. Die Akteure waren bekannt. Sie traten und treten ihm Fernsehen auf und gaben und geben Parolen von sich, die man in ihren Büchern wieder findet. Es war und ist zum Kotzen!

Und was produzierten damals die deutschstämmigen Schriftsteller aus dem Banat? Die verschwindend kleine Minderheit in der Minderheit? Gehversuche – aber keine Impulse, weder für die Dissidenz, noch für das geistige Leben in der Region. Während die Intellektuellen in China Maos Anweisungen folgend die Latrinen putzen durften, um die Demut zu erfahren, die christliche Orden ihren Leuten auferlegten, durften die jungen Germanisten aus Temeschburg sogar schreiben und veröffentlichen. Nicht nur jene, die in vorauseilendem Gehorsam in die Partei eingetreten waren und bei aller Belehrungsabsicht und Geschwätzigkeit ganz vergessen hatten, mir von dieser Ruhmestat zu berichten. Kein Werk dieser jungen Dichter und Schriftsteller war da, das eingeschlagen hätte, das begeistert hätte, das jemanden aus der Reserve gelockt hätte. Und als später endlich doch eines aus jenem Umfeld kam, das etwas Staub aufwirbelte – ich aber schon über alle Berge war – bewarf es die Menschen, die auf ein Buch gehofft hatten, mit Kot!

Vieles war nur eine Literatur des Als-ob, der Versuch eines Wollens, der im Ansatz verpuffte und den potentiellen Literaturkonsumenten nicht erreichte. Das galt auch für die weitaus umfassendere rumänische Literatur.

Als Leser hatte man den Eindruck, die Geistlosigkeit der Zeit hätte alle intellektuellen Regungen abgewürgt. Also zog ich auch literarisch die Konsequenzen, blieb bei meinen Vorbildern und setzte andere Prioritäten. Und ergo zog ich es vor, auf meine Weise literarisch tätig zu werden und statt in belletristischen Fiktionen verstrickt, primär essayistisch-narrativ zu agieren, wie ich es in der langen Reihe von Goethe bis zu Thomas Mann gelernt hatte, dem Poeta doctus nach eifernd, der auch etwas – um mit Handke zu sprechen – etwas zu schreiben hat – mit den eindeutigen Schwerpunkten im Historischen wie im Philosophischen, ohne auf Ethik, Ästhetik und Anthropologie verzichten oder deren Denkstrukturen opfern zu müssen. Das objektive, wissenschaftlich fundierte Kunstwerk in der Schublade war mir wichtiger als frustrierte Literatur, die nach außen getragen wurde.

Da die äußeren Bedingungen schlecht waren, und, wollte man sich nicht verbiegen, in ewiger Diskrepanz nur frustrierte Literatur entstehen konnte, war es sinnvoller, in zurückgezogener Einsamkeit künstlerisch zu agieren als exponiert in einer Gesellschaft, die für Kunst keinen Sinn hatte. Trotzdem verfiel ich keiner Passivität, da mein aktives Handeln, über das Schreiben hinaus, auf die politische Handlungsebene verlagert wurde. Im Gegensatz zu anderen Schriftstellern, die unter den Bedingungen des Systems weiter machten, zu denen aber aus diesem Grund kaum noch Affinitäten vorhanden waren und deren Nähe ich ferner nicht mehr suchen sollte, handelte ich nicht, indem ich schrieb, sondern ich handelte primär konkret politisch, um dann den künstlerischen Weg zu beschreiten, der für mich immer auch ein geistig synthetischer und wissenschaftlich verifizierbarer war.

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2 Responses to Bert Brecht und Paul Celan – oder: vom Realismus zum Surrealismus und zur Hermetik

  1. Luke says:

    Ja, aber wo ist sie denn dann, die sinngeladene Sprache, die klar ist und realitätsbezogen? Hier nicht, das ist klar. Aber vielleicht hätte der Autor ja einen Tipp?

    • Lesen Sie bitte noch mehr von dem, was ich auf diesem Blog veröffentlicht habe Luke, dann werden Sie feststellen, ob ich das “clarus et distinctus” des Descartes beherzigt und eingelöst habe.

      Im Dunkeln ist gut munkeln –
      und
      im Trüben ist gut fischen.

      Deshalb schneiden die Verschwörungstheoretiker beim “Bücher-Machen” und “Verkaufen” besser ab als die Aufklärer.
      Desalb plädiere ich für Hermeneutik und bin gegen jede Hermetik.
      Carl

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